Goldstandard in Sachen Hygiene und Infektionsschutz im AOZ Heidelberg

Hygienemaßnahmen senken das Ansteckungsrisiko bei Infektionskrankheiten. Das ist keineswegs neu. Daher rückt dieser Zusammenhang in normalen Zeiten nur noch selten ins öffentliche Interesse. Doch nun, wo das Coronavirus SARS-CoV-2 die Welt in Atem hält, ist das Thema „Hygiene“ seit Wochen omnipräsent. Im medizinischen Bereich machen sich viele Patientinnen und Patienten Sorgen vor dem Besuch einer Arztpraxis. Manche vermeiden aus Angst vor Ansteckung sogar medizinisch notwendige Arzttermine. Ist das gerechtfertigt? Und wie verhält es sich mit der Hygiene in unserem augenärztlichen Operationszentrum? Ein Blick hinter die Kulissen des AOZ Augen-OP Zentrum + Praxis in Heidelberg.

Höchste Hygienestandards im AOZ Heidelberg – schon vor Corona

Vielerorts lautet das oberste Gebot zum Schutz vor einer Covid-19-Erkrankung: Menschenansammlungen vermeiden, Abstand halten, Mundschutz tragen und desinfizieren, was das Zeug hält. Das soll die Gefahr durch Schmier- und Tröpfcheninfektionen bannen. Dabei gilt beim Coronavirus nach derzeitigem Stand vor allem die Tröpfcheninfektion als Hauptweg der Übertragung von Mensch zu Mensch. Viele Branchen und Berufsgruppen stellt das – verständlicherweise – vor vollkommen neue Herausforderungen, manche scheitern daran.

Warum gilt das für das AOZ Augen-OP Zentrum + Praxis Heidelberg ausdrücklich nicht? Nun, weil wir im AOZ schon von jeher – also bereits weit vor Corona – höchste Hygienestandards gesetzt haben und auch einhalten.

Keimbefreite Luftqualität ist entscheidend

Dies lässt sich am Beispiel „Lufthygiene“ besonders gut veranschaulichen. So verfügen wir im AOZ über eine hochmoderne Be- und Entlüftungstechnik mit spezieller Luftentfeuchtung und Mehrfachfilterung. Der komplette Betrieb dieser Anlage wird rund um die Uhr vom Hersteller Airflow gemessen und fernüberwacht. Auf diese Weise kann das AOZ Heidelberg seinen Patienten eine lückenlos hygienische Luftqualität bieten.

Im Hinblick auf eine Risikominimierung bei der Ansteckungsgefahr durch den Coronavirus ist das von entscheidender Bedeutung. Dies zeigt ein brandaktuelles Interview mit dem mittlerweile allseits bekannten Virologen Professor Dr. Christian Drosten im Deutschlandfunk. In ihm berichtet er unter anderem über den Stand der wissenschaftlichen Aufarbeitung bei den Übertragungswegen des Coronavirus. Dabei verdichten sich zunehmend die Hinweise darauf, dass vor allem von Raumluft mit hoher Viruslast eine, wenn nicht sogar die Hauptansteckungsgefahr ausgeht. Neu ist: Virusbelastete Raumluft bedeutet in diesem Fall nicht nur der beim Ausatmen entstehende Tröpfchennebel von Infizierten, sondern auch lange in der Luft verbleibende Schwebeteilchen, sogenannte Aerosole. Diese zwar kleineren, aber langlebigeren Aerosole sind nach Drostens Einschätzung genauso gefährlich wie die größeren, dafür aber kurzlebigeren Atemtröpfchen.

Virusbelastete Raumluft muss so schnell wie möglich nach draußen bewegt werden. Das ist selbsterklärend und auch für den Laien nachvollziehbar. Deshalb empfiehlt Drosten, den Fokus viel stärker als bisher auf regelmäßiges Lüften zu legen. Das AOZ setzt mit seiner hocheffizienten Airflow-Technik den Goldstandard beim „Lüften“ um.

 

Mit „Medizinglas“ verkleidete OP-Räume

Auch wenn Schmierinfektionen beim Ansteckungsrisiko durch den Coronavirus wohl eher eine geringere Rolle spielen, verfolgt das AOZ auch hier einen vorbildlichen Hygienestandard. So sind unsere Operationsräume mit speziell für diesen Bereich entwickelten quasi porenfreien Glasoberflächen ausgestattet. Sie bieten Keimen so gut wie keine Angriffsfläche und können optimal gereinigt werden. Denn es gibt auch jenseits des Coronavirus Erreger und Infektionsgefahren. Und schließlich legen wir größten Wert darauf, dass die Behandlung bei uns so komplikations- und infektionslos wie irgend möglich verläuft.

Bauliche Maßnahmen, Zugangsbeschränkungen und Personal

Bauliche Schutzvorkehrungen sorgen im Gebäude für eine Minimierung der Kontakte der Patienten untereinander, wie zum Beispiel durch insgesamt sechs räumlich voneinander getrennte Wartezonen.

Darüber hinaus limitieren wir die Zahl der gleichzeitig wartenden und behandelten Patienten streng. Bereits im Vorfeld eines Termins wird im AOZ Heidelberg iedlepenibel abgeklärt und darauf geachtet, dass nur Patienten ohne Covid-19 verdächtige Symptome aufgenommen werden. Hier ist die Mitarbeit unserer Patienten wichtig, auch wenn wir um der Hygiene willen manchmal viel verlangen: So können Begleitpersonen zur Sicherheit aller nur bis zum Eingang ihren Schützlingen Beistand leisten. In den Praxis- und OP-Räumen übernimmt unser bestens geschultes medizinisches Fachpersonal die Betreuung – selbstverständlich unter Einhaltung aller Abstands- und sonstiger Schutzregeln.

Klartext und Kontrollen für gesundes Sehen

Das bedeutet im Klartext: Ob Coronavirus oder andere Erreger, wie weitere Viren, Bakterien, Pilze oder Parasiten – wir tun alles medizinisch und technisch Mögliche dafür, dass unsere Patientinnen und Patienten während der Behandlung bei uns von Ansteckungsrisiken egal welcher Art verschont bleiben. Unsere Hygienestandards werden regelmäßig vom Biologischen Zentrum Heidelberg (BZH) getestet und zertifiziert – für ein Maximum an Sicherheit für unsere Patienten und natürlich auch für unsere Mitarbeiter.

In diesem Sinn: Schenken Sie uns weiterhin Ihr Vertrauen – für gesunde Augen, scharfes Sehen und eine ebenso komplikationslose wie hygienische Behandlung.

Ihr Team des AOZ Heidelberg 👀

Ähnliche Beiträge

Scroll to Top