SMILE im AOZ Heidelberg – fürs Patientenlächeln

Natürlich trachtet das Augen-OP Zentrum Heidelberg in erster Linie danach, Fehlsichtigkeiten und Augenerkrankungen erfolgreich und auf dem neuesten Stand der Technik zu behandeln. Doch mindestens genauso wichtig ist es dem Team des AOZ, möglichst allen Patienten ein Lächeln aufs Gesicht zu zaubern. Dies fördert einen angstfreien Therapieablauf und ist nach einem Eingriff oft der erste sichtbare Ausdruck für Patientenzufriedenheit. Was liegt also näher, als im Rahmen der kontinuierlichen Modernisierung, die neueste Laser-Generation der Marke ZEISS für das Augenlaser-Verfahren mit dem sinnigen Namen „SMILE“ anzuschaffen?

Die SMILE oder manchmal auch ReLex SMILE genannte Laserbehandlung ist eine Weiterentwicklung des Femto-LASIK-Verfahrens. Sie wird ebenfalls zur Korrektur von Kurzsichtigkeit, Hornhautverkrümmung oder einer Kombination aus beiden Sehfehlern eingesetzt. SMILE wird hier nur im übertragenen Sinn als Bezeichnung für ein Patientenlächeln gedeutet. In Wirklichkeit handelt es sich um eine Abkürzung für englisch: SMall Incision Lenticule Extraction. Übersetzt heißt das so viel wie: Entfernung von einem linsenförmigen Stück Gewebe (Lentikel) per Kurzschnitt.

Jetzt wird es medizinisch: Das Leitmerkmal der Weiterentwicklung bei SMILE gegenüber LASIK ist eben dieser Kurzschnitt. Beim LASIK wird aus der obersten Hornhautschnitt ein kreisrunder Deckel, ein sogenannter Flap, mit einem etwa 20 mm langen Schnitt ausgeschnitten. Es verbleibt eine kleine Verbindung zwischen „Deckel“ und oberster Hornhautschicht, damit der Flap zur Seite und später wieder zurückgeklappt werden kann. Bei der SMILE-Methode hingegen wird die Oberfläche der Hornhaut nur über eine Länge von ungefähr 2,2 Millimetern kurz eingeschnitten. Deshalb bezeichnet man diese Operationsmethode auch als minimal invasiv oder „Schlüsselloch-Chirurgie“.

Anschließend wird aus der darunter liegenden Hornhautschicht (Cornea) in der Breite und Tiefe, also dreidimensional, eine kleine Linse präpariert. Der präzisionsgesteuerte, leise, geruchslose und vollkommen schmerzfreie Eingriff dauert insgesamt weniger als 30 Sekunden. Die SMILE-Methode gilt als deutlich gewebeschonender als das LASIK-Verfahren. Die für die Stabilität der Hornhaut wichtige oberste Schicht wird nur minimal beeinträchtigt. Gleiches gilt für den Tränenfilm auf dem Auge und das ihn steuernde Nervengewebe.

Die SMILE-Laserbehandlung ist die modernste Operationsmethode innerhalb der refraktiven Chirurgie zur Behandlung von Fehlsichtigkeiten. Sie ist seit 2011 im Einsatz. Laut Angaben von ZEISS, dem Hersteller des hierfür verwendeten VisuMax Femtosekunden-Lasers, wurden bis Mai 2017 in über 60 Ländern mehr als 1.000.000 Augen mit diesem Verfahren behandelt. Aufgrund der bisherigen Anwendungsbeobachtungen gilt die SMILE-Methode mittlerweile als ebenso sicher, präzise und nachhaltig, wie das LASIK-Verfahren.

Auch wenn das AOZ Heidelberg sich auf die Fahnen geschrieben hat, seine Patienten möglichst auf dem neusten Stand der Technik zu behandeln, gilt als oberstes Gebot trotz allem: Safety first! Deshalb wird ein seit Jahren auf die SMILE Behandlung mit dem VisuMax Laser spezialisierter Augenchirurg das AOZ-Ärzte-Team ab Dezember 2018 verstärken.

Mit der SMILE-Laserbehandlung können Fehlsichtigkeiten zwischen -2 und -10 Dioptrien und Hornhautverkrümmungen bis zu 4 Dioptrien korrigiert werden. Natürlich ist ein unverbindliches Erstgespräch zur Information über Vorteile, Risiken und OP-Ablauf obligatorisch. Gleiches gilt für die eingehende Voruntersuchung. In ihrem Rahmen wird auch endgültig abgeklärt, ob das SMILE- Verfahren wirklich als erstes und bestes Mittel der Wahl in Frage kommt oder welche andere der angebotenen Methoden, wie Femto-LASIK, PRK, implantierbare Linsen (ICL) usw., zur Korrektur des Sehfehlers die richtige ist.

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